Kontakt      Impressum  

    Mercedes-Benz W201 16V Club e.V.

   
   

Retromotor 2006

Beim Schwäbischen Hill Event, dem Bergrennen für Young und Oldtimer auf der Schönbuchsteige in Kirchentellinsfurt, geht es immer richtig zur Sache. Der Mercedes-Benz W201 16V Club e.V. war dieses Jahr zum ersten Mal mit von der Partie. In einem Sonderlauf ermittelten wir in zwei Wertungsläufen unsere Besten. Gewinner wird aber nicht derjenige, der die drei Kilometer lange Strecke am schnellsten hoch düst. Nein, es zählt allein die Zeit aus dem ersten Wertungslauf im zweiten Lauf möglichst genau zu erreichen. Doch der Reihe nach:

Zuerst mal die Startnummern aufkleben. Schließlich fahren wir ja ein echtes Rennen *ggg*

Die Boliden, die vor lauter Kraft nicht auf eigener Achse zu Veranstaltung kommen konnten, müssen abgeladen...

... und das Kraftwerk bestaunt werden.

Die Sechzehnventiler vom Vorstand müssen auf die Schautafel aufpassen...

... auf denen wir den Besuchern der Veranstaltung Informationen über unsere Sechzehnventiler und über den Mercedes W201 16V Club e.V. geben.

Nachdem sich das Fahrerlager im Zielbereich befindet, werden wir vor dem Wertungslauf in einer Kolonne die Strecke hinunter zum Start geführt. Im 190E 2.5-16 Evolution Power Pack aus Beständen der DC AG sitz kein geringerer am Steuer als der Projektleiter des Projekt W201 Sport, Herr Gerhard Leppler. Das Auto selbst ist übrigens auch prominent. Es spielt die Hauptrolle in dem Beitrag über den Sechzehnventiler in Motorvision Classic im DSF.

Dieser Rennwagen, aufgebaut nach dem Reglement der Gruppe N, dreht seine Runden normalerweise auf der Nordschleife im Langstreckenpokal. Das Team will aber seinem technischen Leiter Oliver Schmitt Danke sagen für sein tolles Engagement in den letzten drei Jahren Rennbetrieb und schickt ihn mit dem Rennwagen zur Veranstaltung. Und wir sind stolz, diesen Rennwagen präsentieren zu dürfen.

Nachdem es bei dem Rennen auf gleiche Zeiten in beiden Wertungsläufen ankommt, darf natürlich eine On-Board-Zeitmessung zur Orientierung an Bord nicht fehlen. Die meisten arbeiten zwar mit der Serienstoppuhr, aber vereinzelt ist auch High-Tech zu finden. Wozu der Kollege aber ein Navi braucht, kann nicht mehr rekonstruiert werden. Die Strecke jedenfalls war abgesperrt.

Wir sammeln uns in der Startaufstellung. Der Adrenalinspiegel steigt je näher wir der Startmarkierung kommen.

Die Strecke ist knapp 3 km lang und beginnt mit einer Haarnadelkurve zum Einstieg in den Berg. Sie muss mit unseren Autos im zweiten Gang, besser sogar im ersten genommen werden, um mit ausreichend Drehzahl den Berg hinaufbeschleunigen zu können. Entgegen der Karte hat die Schönbuchsteige drei leichte Linkskurven, die aber fast voll im dritten gefahren werden können. Die Kapf- und Stauseekurve verlangen eine etwas mäßigere Gangart, da im Sturzraum die zahlreichen Zuschauer stehen. Auf der Kirchentellinsfurter Steige sind mit Strohballen zwei Schikanen aufgebaut. Am Bremspunkt vor der ersten Schikane können unsere Sechzehnventiler bis zu 150 Stundenkilometer erreichen.

Die Schikanen sind ordentlich eng. Im zweiten Gang und mit ordentlichem Rudern am Lenkrad bietet sich den Zuschauern spektakuläres.

Mit dem Ergebnis können wir uns durchaus sehen lassen. Die ersten Drei haben Zeitdifferenzen unter einer Sekunde. Damit hätten wir uns auch im Gesamtfeld nicht schlecht geschlagen. Insgesamt war die Retromotor 2006 für uns ein tolles Erlebnis. Wir hatten einen aufregenden Tag mit vielen neuen Impressionen, den wir im Hotel in Böblingen in feucht-fröhlicher Runde ausklingen ließen.

Text: ED Bilder: Mercedes-Benz W201 16V Club e.V.

© Mercedes-Benz W201 16V Club e.V. (2002-2016)